In Glut geboren

Der Drache in uns | 100 x 80 cm | Acryl auf Leinwand | 2023 | Preis auf Anfrage

Ein Fauchen in der Stille, / Das Feuer frisch entfacht, / Im Inn’ren tobt alsbald die Schlacht, / Nie enden wird mein Wille. // Verwegen sucht der Stolz mich heim, / Auf dass gezieltes Schwert mich trifft / Und meine Adern füllt mit Gift, / Erstickt die Würde gleich im Keim. // In kalter Nacht ein Windhauch geht, / Getragen wie auf Schwingen, / Geschärft sind Mundes Klingen / Und Furchtsamkeit im Sturm verweht. // Der Drache in mir tosend tobt / Und Niedertracht zu Asche wird, / Die Arroganz in Kreisen irrt, / Da Liebe ist im Kampf erprobt.

Black Opal | 80 x 100 cm | Acryl auf Leinwand | 2022 | verkauft

Jeder Mensch trägt ein Geheimnis in sich. Ein Geheimnis, das sich wie ein Spinnennetz aus einer unendlichen Vielschichtigkeit und feinen Nuancierung zusammensetzt. Ein Geheimnis, das sich dem aufmerksamen Zuhörer erst auf den zweiten Blick offenbart. Es ist die Quintessenz einer jeden Beziehung. Es ist das Leben in der Gegenwart. Es ist ein Morgen ohne Reue. Schwarze Opale tragen ganze Universen in sich. Jedes Universum erzählt eine eigene Geschichte. Schaut man genauer hin, erkennt man, dass sich nichts Abstraktes in den Farbwelten dieser schimmernden Steine ausmachen lässt. Jede Veränderung fühlt sich real an. Jede Struktur ist lebendig. „Black Opal“ steht symbolisch für den letzten tiefen Atemzug, der die gespannten Lungen füllt, bevor man sich in ein neues Abenteuer voller Ungewissheit und wunderschöner Momente stürzt.

Golden Flame | 100 x 120 cm | Acryl auf Leinwand | 2021 | verkauft

Die Flamme des Lebens brennt feurig in uns und erwärmt das Herz mit einer kraftvollen Leidenschaft, die sich zuerst im Inneren ausbreitet und sich im nächsten Moment in unserer äußeren Umgebung widerspiegelt. Goldschimmernd und glänzend tanzt ebendiese Flamme im Auge eines jeden Betrachters. Die einzelnen Schattierungen, die die Diversität und das gesamte wundervolle Spektrum unseres Seins abbilden, variieren je nach Stimmungslage – verändern sich, passen sich an. Als Sinnsuchender wird man derweil von einer gefühlvollen, farbgewaltigen Explosion mitgerissen, die den Anfang einer profunden Reise darstellt, deren Zweck in sich selbst ruht und deren Ende in den eigenen Wurzeln zu finden ist. Dabei kann man mithilfe der Mannigfaltigkeit des eigenen bunten Gefühlslebens zu sich selbst finden.

Die Kinder eines Baumes | 100 x 100 cm | Acryl auf Leinwand | 2024 | Preis auf Anfrage

Die Kinder eines Baumes / Gestrandet in des Weltalls End, / Sind hier auf Erden weltlich fremd – / Gefangene des Traumes. // Ein Knurren durch die Zweige glitt, / Entfremdet hat sich Gottes Kind, / Blattlose auch verblendet sind, / Der Bote durch die Tore schritt. // Inbrünstig wird verbrannt die Scham, / Denn Glut gesät im Unterholz,  / Erkennbar macht den Wahn des Golds, / Die Gier der Ratio Platz einnahm. // So tritt heraus der letzte Ast, / An Frühlingstagen lobgepriesen,  / Gefunden auf des Winters Wiesen, / Erinnernd gar die Welt verblasst. // Es war einmal im Sein der Zeit, / Ein Baum samt Kind im Kindeskleid, / Das taumelnd nach Vergeltung schreit, / Sich daraufhin von Wut befreit. // Erst sacht, dann laut, letztendlich stur, / Die Wurzeln fürs Vergeh’n benannt, / Man ihre Angst als schlecht empfand, / Drum Wandel wird zum Königsschwur. // Ein neuer Tag im Sonnenlicht, / Lässt Knospen wieder sprießen, / Die reichen Flüsse fließen / Und diese Kraft das Glück verspricht.  

La Femme En Rouge | 130 x 80 cm | Acryl auf Leinwand | 2021 | verkauft

Die Frau im roten Kleid vereint Schönheit, Eleganz, Intelligenz, Charakterstärke, Feminität und Maskulinität. Sie tanzt unbeschwert und frei des Nachts zu den berauschenden Klängen französischer Chansons unter einem smaragdgrünen Sternenhimmel voller goldstrahlender Lichtmomente. Ihre schimmernde Silhouette löst pure Euphorie und Verliebtheit beim Betrachter aus und lässt sein Herz spürbar schneller schlagen.  Die Frau in Rot wird niemals verstummen. Sie wird auf ewig weitertanzen.

Das Über-Maskuline-Männchen | 100 x 80 cm | Acryl auf Leinwand | 2023 | unverkäuflich

Tief verborgen, eingeschlossen, / Manchmal sichtbar, grob verzerrt, / Weiblichkeit – sie wird erschossen, / Menschlichkeit gar eingesperrt. // Heißbrausend aggressiv, / Aufbrodelnd maskulin, / In des Blickes Hass verlief, / In der Seele Wut erschien. // All die Attribute schlummern / Teils im Manne, teils im Weibe, / Dissonante Töne wummern, / Malen Herzen schwarz beileibe. // Und im Inn’ren kämpfen beide, / Um des Willen Herrschaft da, / Möcht‘ ich, dass ich nie mehr leide, / Will, dass Liebe ist mir nah.

Destiny | 140 x 120 cm | Acryl auf Leinwand | 2021 | unverkäuflich

„Du bist mein Schicksal. Du bist mein Schicksal, in das ich all mein Vertrauen lege. Du bist das Feuer, das mich mit seiner niemals endenden Liebe wärmt. Du bist das Wasser, das meinen Durst nach Zweisamkeit stillt. Du bist die Erde, die mir mit ihrer unendlichen Beständigkeit Halt gibt. Und du bist die Luft, die mich emotional abheben lässt und mit der ich tanzend nach den Sternen greife.“ Das große Glück seinen Seelenverwandten zu finden und mit ebendiesem die gleichen tiefen, ehrlichen Gefühle zu teilen, ist das schönste Geschenk des Schicksals. Es ist ein Geschenk, das jedem Menschen einmal im Leben vergönnt sein sollte.

Feurige Küsse mit Vogelzwitschern | 100 x 100 cm | Acryl auf Leinwand | 2023 | Preis auf Anfrage

Ein Windhauch geht nun durch die Nacht, / Bedeckt das Land mit Küssen, / Im Mondesschimmer sich die Pracht, / Gespiegelt in den Flüssen. // Am Lebensbaum beginnt die Zeit, / Sich nun zu wiederholen, / Die Feuerfrucht, sie ist bereit, / Kann endlich Luft nun holen. // Im Unterholz die Tiere, / Sie singen, schwingen, springen, / Feiern brennende Pläsiere, / Lassen Vogelrausch erklingen.

Mondgeschichten | 40 x 50 cm | Acryl auf Leinwand | 2023 | Preis auf Anfrage

Mystisch hallt im Sturm der Nacht / Geschichte wahrer Galaxie / Durchsetzt mit Brisen voll Magie, / Entfesselt Universums Pracht. // Der Mond schreibt liebevoll im Buch, / Gefüllt mit Wissen um die Zeit, / Gelesen dir auch Macht verleiht, / Wird Achtsamkeit dein Hauptgesuch. // Denn in ein jeder Träumerei / Sich findet kindlich‘ Illusion, / Der Vater wird zum eignen Sohn, / Ertönt im All der letzte Schrei. // Mystisch hallt im Sturm der Nacht / Der Wunsch nach Freiheit immerdar, / Entsteht aus Liebes Repertoire, / Verstummt die jüngste, alte Schlacht.  

Klirrende Palmen unterm Wolkenmond | 100 x 100 cm | Acryl auf Leinwand | 2023 | verkauft

Leise zieht der schimmernde Mond am Firmament seine Bahnen. Majestätisch werden dabei die sanften Wolkengebilde im Vordergrund beschienen, die Spielraum zur persönlichen Interpretation lassen und das innere Kind im Geiste wecken. Ein stätiges Klirren der Palmenblätter im Hintergrund sorgt für die klangliche Kulisse, in der der innere Horizont weit wird und sich die Synapsen gegenseitig liebevoll umarmen. Ein emotionaler Ausbruch als Folge dieses malerischen Zusammenspiels der Sinneseindrücke lässt nicht lange auf sich warten: „Hier bin ich zu Hause“, flüstert das Herz. In solchen Momenten, in denen wir an keine Normen denken, in denen die Freiheit über der Vernunft steht, fühlen wir uns unsterblich. 

Explosive | 140 x 120 cm | Acryl auf Leinwand | 2019 | unverkäuflich

Der Puls steigt. Das Herz schlägt schneller. Fühlst du das Blut in deinen Adern pulsieren? Spürst du die Ekstase und das Adrenalin? Wir sollten häufiger die Einzigartigkeit des Augenblicks zelebrieren. Die Flüchtigkeit ebendiesen ist es, die uns regelrecht dazu einlädt, in die Stromschnellen zu springen und die Meerestiefen der eigenen Emotionen zu erkunden. Man darf sich von der Dynamik und Expressivität der jeweiligen Situation mitreißen lassen und in eine Welt eintauchen, in der alles möglich erscheint. Unser Schutzengel mag uns zurufen: Sei der Dirigent deines eigenen Lebens und erfülle dir deinen sehnlichsten Herzenswunsch!

Durch die Augen des Hirschen | 100 x 80 cm | Acryl auf Leinwand | 2025 | Preis auf Anfrage

Es ist ein Blick, der uralt ist – und doch zum ersten Mal geschieht. Der Hirsch, Hüter des Waldes, sieht das menschliche Antlitz, nicht als Beute, nicht als Bedrohung, sondern als Fremdes. Augen treffen auf Augen, und in diesem Moment verschwimmen die Grenzen zwischen den Spezies. Der Mensch, eingefangen im Netz aus Farbe und Bewegung, wird zum Spiegel für den Blick des Tieres. Hier spricht kein romantisiertes Naturbild, sondern eine Begegnung voller Irritation, Wachsamkeit und ungeahnter Nähe. Die grellen, pulsierenden Farben brechen mit der Stille des Waldes – wie ein innerer Aufschrei, wie das Aufblitzen eines instinktiven Erkennens: Wir sind nicht allein, und wir sind nicht unbemerkt. Durch die Augen des Hirschen lädt dazu ein, den eigenen Blick zu hinterfragen. Wer betrachtet hier wen? Und was erkennen wir, wenn wir uns für einen Augenblick nicht als Herrscher, sondern als Gäste in dieser Welt begreifen?

Mit Flügeln | 30 x 30 cm | Acryl auf Leinwand | 2025 | Preis auf Anfrage

Die Zeit steht still, / Sie hält gar an – hält ihren langen Atem an: / Umnachtet klingt der Schrei so schrill, / Der in der kalten Nacht zerrann / Und dabei taube Ohr’n tangiert. // Wie war es einst / Im Kern von Brüdern wie auch Schwestern, / Wenn du um Menschlichkeit noch weinst, / Erinnerst du das Gestern, / Auf der Geschichte heut‘ basiert? // Die Stimmen niemals sterben, / Bunt wie divers, vereint im Sein, / Das bindet Neides Scherben, / Wodurch geheilt wird Narb‘ und Pein, / Die Welt bleibt sich loyal. // Atlantis wird geborgen, / Hoch über stürmisch‘ See, / Es ranken sich die Mythen, gedanklich doch verborgen, / Und Vielfalt wirkt als Plädoyer, / Das Flügelfreiheit noch verdient. // Mit jedem Schwung / Vergeht die Scham, die uns gar lähmt, / Entfernt von Menschheitsursprung, / Auf dass die Bestie wird gezähmt, / Die uns’re Herzen hat bedient.

So scheu wie das Wild | 80 x 100 cm | Acryl auf Leinwand | 2024 | Preis auf Anfrage

Was trennt den Menschen vom Tier? Vielleicht nur die Raffinesse seiner Zerstörungskraft. Während wir uns selbst gern als Krone der Schöpfung feiern – ausgestattet mit Bewusstsein, Vernunft und Empathie – zeigt ein nüchterner Blick auf unsere Geschichte: Nicht jeder Mensch verdient diese Zuschreibungen. Die Natur hingegen – unberührt, ungebändigt – lebt aus einem inneren Gleichgewicht heraus. Tiere töten, um zu überleben. Der Mensch aber vernichtet aus Berechnung, aus Ideologie. Wir haben uns entfernt: von der Erde, voneinander, von uns selbst. Der Lärm der Städte, die Rastlosigkeit des Fortschritts, die Kälte globaler Gleichgültigkeit – sie alle tragen dazu bei, dass wir uns selbst kaum noch spüren. Je weiter wir uns optimieren, desto weniger erkennen wir, was uns einst verbunden hat. Gewiss: Auch Tiere handeln aus Eigeninteresse. Doch nur der Mensch macht daraus ein System. Und so erwächst aus unserem Egoismus nicht nur Überleben, sondern Übergriff – auf Lebensräume, Lebensrechte, Lebenssinn. Wenn wir nicht innehalten, nicht fragen, nicht fühlen – wer wird dann noch übrig sein, um über solche Fragen nachzudenken? Vielleicht stehen wir längst auf jener Lichtung, auf der einst das Wild floh – nicht vor dem Tier, sondern vor dem Menschen.

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