Willkommen im Herzen

Habe Mut oder Sapere aude! | 100 x 100 cm | Acryl auf Leinwand | 2017 - 2020 | Preis auf Anfrage

Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen. Habe Mut, dein Verständnis von einer aufgeschlossenen Gesellschaft, die „andere“ (!?) Menschen willkommen heißt, auch offen mitzuteilen. Verschließe deine Augen nicht vor der Wahrheit, die dein Herz schon längst erkannt hat. Öffne deinen Mund und sprich diese Wahrheit aus, ungeachtet der Meinung derer, die ebendiese nicht anerkennen und für immer in ihren Herzen verschließen möchten. Dieses Werk richtet sich mit einem Appell an die Öffentlichkeit. Es impliziert wie Munchs Schrei das Gefühl, die schwere Last von den eigenen Schultern zu nehmen, auszubrechen und sich von all den negativen Einflüssen um einen herum        zu befreien. Der Inhalt umfasst die politische Positionierung, mutig für eine soziale, gerechte, humane Gesellschaft einzustehen und sich diesen Mutes jeden Tag bewusst zu werden.

Human being or Being human | 140 x 100 cm | Acryl auf Leinwand | 2017 - 2022 | Preis auf Anfrage

Menschsein oder menschlich sein – ein fundamentaler Unterschied, den so mancher Mensch nicht erkennen mag. Bezieht sich ersteres auf die reine Existenz des Homo sapiens, so füllt letzteres ebendiesen mit Leben, Haltung, Nächstenliebe, Toleranz und Hilfsbereitschaft. Humanität bezieht sich auf die Attribute, die unsereins von Tieren unterscheidet. Betrachtet man jedoch tierische Interaktionen, so kann im Rahmen dessen ein sozialeres Verhalten festgestellt werden als an so mancher Grenze oder AfD-Parteizentrale. „Human being or Being Human“ soll den Rezipienten daran erinnern, dass es im Leben nicht darum geht, seine Existenz auf diesem Planeten als gottgegeben anzusehen, sondern darum, mit anderen Menschen so zu agieren, dass göttliche Gnade, Milde und Güte in diesem Verhalten resonieren.

We come or Welcome| 100 x 100 cm | Acryl auf Leinwand | 2017 - 2022 | Preis auf Anfrage

Menschen willkommen zu heißen und Sie in eine warmherzige Atmosphäre der kulturellen Verschmelzung und Nächstenliebe zu integrieren, sollte im Rahmen einer menschlichen Interaktion eine unumstrittene Selbstverständlichkeit sein. Diese Komposition betrachtet speziell die Thematik der „Flucht und Integration“. Zum einen nimmt der Betrachter des politischen Werkes die Sichtweise der Geflüchteten an: „Wir kommen“ – mit Hoffnung, Liebe, Lebensfreude, zahlreichen Geschichten, Heimatlosigkeit, Leid, Trauer, Schmerz und der Absicht, sich in eine neue Kultur zu integrieren und im Leben noch einmal von vorn anzufangen, im Gepäck! Zum anderen heißt der Rezipient den Heimatsuchenden herzlich willkommen – eine Wunschvorstellung, die vielleicht irgendwann zur Realität und Normalität wird – und bietet ihm Schutz, Liebe, Freundschaft, eine Zukunft, Wertschätzung und Zugehörigkeit an.

Gerechtigkeit im Herzen | 140 x 100 cm | Acryl auf Leinwand | 2018 - 2022 | Preis auf Anfrage

Gerechtigkeit – eine menschliche Tugend, nach der man in unserer heutigen Gesellschaft intensiv suchen muss. Fremden Kulturen vorurteilsfrei und vor allem wertneutral zu begegnen, sollte in unserer globalisierten Welt, in der man in der Lage ist, für kleinstes Geld die entferntesten Länder zu bereisen, eine absolute Selbstverständlichkeit sein. Leider breitet sich das dunkle Gedankengut, das die Herzen der Menschen vergiftet und ihren Sinn für Gerechtigkeit und Barmherzigkeit mit negativen Konnotationen überschattet, in vielen Ländern aus. Die deutschen Staatsbürger, die sich aufgrund der braunen Historie ihres Landes mit der Gefahr einer rassistischen und diskriminierenden Weltanschauung auseinandersetzen sollten, werden durch das Werk „Gerechtigkeit im Herzen“ für eine positive und humane Haltung dem „Fremden“ gegenüber sensibilisiert.

Don't touch me! | 60 x 50 cm | Acryl auf Leinwand | 2018 - 2022 | Preis auf Anfrage

„Fass mich nicht an…!“ – ein Satz, den wahrscheinlich jede Frau schon einmal in ihrem Leben von sich geben musste. Geschlechterdiskriminierung oder auch „Sexismus“ ist ein Thema, das mit dem Leiden zahlloser Menschen aufgeladen ist und dessen aktuelle Relevanz nicht dringlich genug in den Fokus des öffentlichen Diskurses gestellt werden kann. Ein differenter sozialer Status, eine damit verbundene maßlose Ungerechtigkeit, hämische Stereotypen, die mit negativen Konnotationen einhergehen und im schlimmsten Fall: Sexuelle Belästigung, Übergriffe und eine ungerechtfertigte Machdemonstration und -ausübung vonseiten des männlichen Geschlechts. Zu leugnen, dass Frauen oder auch LGBTQ-Personen einer omnipräsenten Diskriminierung ausgesetzt sind, kann mit dem Begriff der „strunzdummen Engstirnigkeit“ passend definiert werden. „Don’t touch me!“ ist der unüberhörbare Ausschrei einer ganzen Generation, den wir als Gesellschaft der Zukunft hoffentlich ein für alle Mal vernehmen.

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