Zwischentöne

Blick in die Unendlichkeit | 50 x 60 cm | Acryl auf Leinwand | 2022 | Preis auf Anfrage

Die Schwärze des Universums, das Leuchten der Milchstraße, das Funkeln des Sternenmeeres – ein Blick gen Himmel genügt, um die Unendlichkeit des Seins zu begreifen. Unbedeutend und klein wirkt die eigene Existenz im Vergleich zu dem seidenen Vorhang aus Dunkelheit und Licht, der sich über unseren Köpfen spannt. Die Gewissheit, dass wir alle miteinander verbunden sind, dass wir aus dem Nichts kommen und in ebendieses wieder gehen, dass wir leben und sterben, sterben und leben, lässt Dankbarkeit im Inneren aufkommen und Ruhe im Herzen aufkeimen. Ein Blick genügt und eine Gewissheit stellt sich ein, dass nichts unendlich ist außer das Leben an sich.

Flügeltanz im Dämmerdunst | 50 x 60 cm | Acryl auf Leinwand | 2022 | Preis auf Anfrage

Schwebend und anmutig gleiten die afrikanischen Wasservögel durch einen federleichten Vorhang aus Abendstimmung und Romantik und vollführen dabei einen Tanz, der so uralt ist wie das Leben. Sie folgen einem Muster, das in ihren Sinnen fest verankert ist, lassen sich treiben von Wellen der Entzückung und genießen diesen einen Moment in seiner Vollkommenheit. Sie werden angezogen von einer magnetgleichen Kraft, deren Zentrum in einem hellen Dunstschleier liegt – verborgen vor den Augen des Betrachters. Freiheit liegt in der Luft. Unbeschwertheit wird eingeatmet. Gelassenheit stellt sich ein. Die Dualität des Augenblicks, so flüchtig und doch so unendlich, erscheint auf einmal greifbar und real.

Katalog der Sterne | 70 x 70 cm | Acryl auf Leinwand | 2022 | Preis auf Anfrage

Funkelnd leuchten Myriaden von Sternen am nächtlichen Firmament und schenken dem Betrachtenden Freude, Bewusstsein und Hoffnung. Die Unendlichkeit des Seins spiegelt sich dabei in der Unendlichkeit des Universums wider. Das Sternenmeer, das wie ein stiller Beobachter die Szenerie vorsichtig bescheint, lädt dazu ein, die Gedanken kreisen und sich im Strudel der Inspiration treiben zu lassen. Wohin führt der Weg der Erkenntnis, wenn der weltliche Weg einmal endet? Die Sternen scheinen dich an die Hand zu nehmen und dich behutsam zu leiten. Du kommst nicht vom Weg ab, sondern läufst sicher in den Hafen des gleißenden Glaubens ein.

Metamorphose | 70 x 70 cm | Acryl auf Leinwand | 2022 | verkauft

Die Verwandlung setzt ein, ist nie abgeschlossen: Ein immerforter Prozess, den ein jeder zu durchlaufen hat, der mit dem ersten Atemzug beginnt und mit dem allerletzten endet. Zu wachsen, sich zu bewegen und – egal in welcher Form – aufzublühen, lässt sich als Basis des Seins verstehen. Ein klar erkennender Mensch kann sich mit Stillstand und Eintönigkeit nicht zufriedengeben. Er ist auf der Suche nach Veränderung, ist hungrig nach Erleuchtung und durstig nach dem Reiz des Lebens. Im Schatten der Erkenntnis wird ein Kind geboren, das heranwächst, sucht und im Licht der Sonne das zu finden vermag, was ein jeder begehrt. „Metamorphose” beginnt im Kleinen und endet im Großen. Es ist ein sich ständig veränderndes Werk, das sich wie eine Ozeanwelle über den Strand des Bewusstseins ergießt.

High Notes | 120 x 120 cm | Acryl auf Leinwand | 2022 | Preis auf Anfrage

Den hohen Tönen des Lebens sollte eine ebenso wichtige Position zugeschrieben werden wie den tiefen Tönen, die unsere Existenz wesentlich bereichern. Ohne die Konfrontation mit dem eigenen Schatten würden wir die Helligkeit, die unser Herz erwärmt und uns dabei liebevoll umhüllt, überhaupt nicht wahrnehmen. Von Zeit zu Zeit sollte man versuchen, die wellenartigen Strukturen des Lebens vor dem inneren Auge zu visualisieren. Jedem Auf und Ab muss dabei eine dankbare Emotion zugesprochen werden, hat dieser Wechsel der Gefühlszustände doch eine Entwicklung in uns hervorgerufen, die uns zu der Person hat werden lassen, die wir heute sind. 

Asche im Mund | 30 x 30 cm | Acryl auf Leinwand | 2024 | Preis auf Anfrage

Bei verbranntem Material, das sich im Mund ansammelt und einen bitteren, getrübten Beigeschmack hinterlässt, kann es sich nur um eines handeln: Worte, die verletzen. Warum wir Menschen mit Blindheit geschlagen sind und nicht erkennen, dass unsere gemeinen Gedanken, die in Form von giftigen Sätzen das Gegenüber angreifen, uns selbst schaden, wird wohl niemals geklärt werden können. Wird das Individuum als reines, unbeflecktes Wesen geboren und entwickelt sich erst in Folge der Sozialisation zum maßlosen Monster, das wir sind? Oder steckt die Bosheit, der Neid, die Missgunst in uns allen? Sind diese Attribute gottgegeben und dienen einem bestimmten Zweck? Solange wir uns unserer Taten und vor allem unserer Worte bewusst sind, können wir zukünftigen Schaden verhindern. Wir müssen uns nicht selbst zensieren. Gefühltes darf nach außen getragen werden. Die Art und Weise der Kommunikation ist dabei entscheidend. 

Sich im Glashaus vor der Welt versteckend | 50 x 60 cm | Acryl auf Leinwand | 2023 | Preis auf Anfrage

Das Leben ist eine einzige Baustelle. Der erste Stein wird mit der Geburt gesetzt, die vermeintlich letzte Schindel fällt mit dem Tod. Dazwischen formt die eigene Persönlichkeit das Aussehen des seelischen Rückzugsortes. Manche Menschen möchten ihre innersten Geheimnisse in einem emotionalen Gefängnis verschließen. Sie möchten sich selbst verstecken und die täglichen Wolken, das alltägliche Sein an sich vorbeistreichen lassen. Dass man hierbei einer eskapistischen Utopie nachjagt, die so weit von der Realität entfernt ist wie die Liebe des Herzens von einer hasszerfressenen Ideologie, wird im Trubel des Lebens leicht vergessen. Wir sitzen alle in einem Glashaus, schotten uns vor der Welt mit ihren bunten, dunklen und immer vielschichtigen Facetten ab und ignorieren dabei eine omnipräsente Wahrheit: Wir sind nicht allein.

Wandernde Frau Richtung Horizont | 70 x 70 cm | Acryl auf Leinwand | 2024 | Preis auf Anfrage

Kreaturen göttergleich im Schöpfungssinn, / Siegreich versammelt vorm plastischen Reich, / Sie zu finden, scheint höchster Gewinn, / Antiker Platon zog weisen Vergleich. // Starken Schrittes gen Norden schreitend, / Im Silberglanz vom kosmischen Staub, / Einst waren Wege für sie irreleitend, / Wandelnde Pfade im Sprossenlaub. // In alten Tagen wurde vergessen, / Diese Gewissheit trüglich bekämpft, / Energieströme können erpressen, / Körper und Geiste werden gedämpft. // Wandernd erkannte die Heldin des Epos, / Wodurch Geschichte das Handeln so prägt, / Lichterloh blitzend im kreiselnden Pathos, / Wärme die Bande von Freundschaften trägt.

Keine Dächer für uns | 40 x 50 cm | Acryl auf Leinwand | 2024 | Preis auf Anfrage

Der Blick wird frei, der Atem fließt, und die Sonne erwärmt das gefühlskalte Gemüt. Wir bauen Häuser mit Dächern, um uns zu schützen – ein sinnvolles Unterfangen. Doch allzu oft errichten wir zugleich unsichtbare Dächer in unseren Köpfen. Wir schotten uns ab, ziehen uns emotional zurück und vergessen dabei die Welt um uns herum. Der Weg zur Freiheit beginnt im Herzen. Wenn wir äußere Störgeräusche ausblenden und die Stimmen im Kopf verstummen lassen, finden wir jenen Schutz, den wir uns so sehr ersehnen. Alles, was der Mensch braucht, um wahrhaftig frei zu sein, trägt er in sich. Das Fundament dieser Freiheit besteht aus Humanität, Gerechtigkeitssinn, Empathie und gesundem Menschenverstand. Doch dieses Fundament braucht kein Dach, das es vor neidischen Blicken abschirmt. Wir dürfen stolz auf unsere Menschlichkeit sein – sofern sie Bestand hat. Gott hat uns mit einer unerschöpflichen Neugier ausgestattet. Unsere Augen sind dazu gemacht, mehr zu sehen als nur die eigenen vier Wände. Verzichten wir also auf die mentalen Dächer – nur so kann der Blick frei werden, der Atem fließen und die Sonne unser gefühlskaltes Gemüt erwärmen.

Die Geschichte eines explodierenden Sternes | 30 x 30 cm | Acryl auf Leinwand | 2024 | Preis auf Anfrage

Über meine zierlich‘ Wangen / Traurigkeiten dies einfangen, / Werd‘ dein Antlitz nie vergessen, / War einst davon gar besessen. // Ach, Äonen die uns banden, / Die in Himmelszeit verschwanden, / Jeder Kuss mir wohlig Schauer, / Schien mir wie von ewig Dauer.  // Dieser Sternenstaub am Anfang, / Zwang mich zu dir wie im Drang, / Wo wir liebten uns latent / In dem holden Firmament. // Und in dieser letzten Stunde, / Schleicht die Wahrheit aus dem Munde, / Meine Strahlen immer glühen, / So die Seelenblumen blühen. // Ach, du hast mich je verführt, / Hast mich dabei nie berührt, / Venus, dies ist dein Gedicht, / Womit endet auch mein Licht.

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